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Gut, dass ich nicht in Bayern wohne

31. Mai 2006

Unser liebster bayrischer Innenminister Günther [tag]Beckstein[/tag], meinte mal wieder sich äußern zu müssen. Diesmal nicht über gemeine islamistische Terroristen, nein, diesmal ging es um das zweite Thema seines Lebenswerks: die [tag]Killerspiele[/tag]. Im EA Magazin gab er mal wieder seine Ansichten zu Protokoll:

Meine Position in dieser Hinsicht ist ganz klar: Als Innenminister von Bayern trete ich für ein Verbot von Gewalt in Games ein. Warum jemand seine Geschicklichkeit am PC gerade dadurch beweisen muss, dass er möglichst viele virtuelle Menschen umbringt, will mir nicht in den Kopf. Ich halte das – zumindest bei entsprechend vorbelasteten Spielern – auch für gefährlich. Es liegt auf der Hand, dass nicht jeder in jeder Situation Realität und Fiktion auseinander halten kann. Und wenn nur ein Spieler Lust bekommt, das virtuell Erlebte einmal in der Wirklichkeit „nachzuspielen“, ist schon das ein Fall zu viel.

Lieber Herr Beckstein, mir will nicht in den Kopf, wie sie den gut funktionierenden Jugendschutz in Deutschland und die Freiheit eines jeden, tun zu können was er will solange er niemandem schadet, ignorieren können und regelmäßig gegen Spiele poltern, die sowieso nur Erwachsenen zugänglich sind. Geben sie es bitte endlich auf, Bundesinnenminister oder bayrischer Landesvater werden sie (ein Beckstein in dieser Person wäre definitiv einer zuviel) sowieso nie werden. Also können sie sich die lächerliche Wahlrhetorik sparen. Danke.

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