Passend zur Stimmung, aber auch, weil das Konzertjahr 2010 in Leipzig bisher nicht so rosig aussieht, möchte ich hier dringend darauf hinweisen, sich den 4. April ganz dick zu markieren. Dann nämlich spielen Katatonia im Conne Island. Und das für läppische €17,50 – quasi geschenkt. Also marsch, marsch! Karten kaufen!
Es ist hat schon eine gewisse Ironie, dass ausgerechnet am Anfang des Jahres, zu einer Zeit, in der man normalerweise erwartungsfroh auf die kommenden Monate blickt (der Frühling ist ja nicht mehr weit), ein kräftiger Schlag in die Magengrube die Tristesse ausbrechen lässt. Das Wir ist gestrichen, dass Ich ist wieder bestimmend. Es ist ein seltsames Gefühl.
Vor dem letzten Sommer noch zufrieden mit dem Dasein als “einsamer Wolf”, heute nicht willens, den Schritt dahin zurückzugehen. Die letzten 6 Monate haben viel geändert, Sie hat viel geändert. Eine intensive, entrückte Zeit. Im Grunde tief empfundene Dankbarkeit, für all das Schöne, dass geschah.
Doch noch kann ich diese Zeit nicht wertschätzen. Die Phasen des Trübsals bestimmen den Tag. Nachts, im Bett liegend, liegt Ihr Geruch in der Luft. Die Bettwäsche. Ich sollte sie mal waschen. Selbst dazu bringt Sie mich.