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Mir fällt grad kein Titel ein

12. Mai 2006

Zwei Wochen war es jetzt doch recht ruhig. Naja, ich hatte viel zu tun auf Arbeit und ich gebe zu, faul war ich auch. Aber genug davon, jetzt sitze ich ja hier und schreibe auch wieder was.

Kommen wir zum eigentlichen Grund dieses Eintrags. Ausnahmsweise läuft auf VIVA Plus auch mal Musik. Eine angenehme Abwechslung zu den dümmlichen Call-In Shows, die sonst dort fast den ganzen Tag laufen. Also anstatt dummer Gewinnspiele überträgt der Sender gerade ein Konzert von [tag]Dir en grey[/tag]. Und ich muss sagen: ne Call-In Show hätte es auch getan. Ich habe von Visual Kei bisher nur am Rande gelesen, soll ja das neue Ding aus Japan in Sachen harter Musik sein. Auch der Style ist angeblich so aufregend neu, dass es alles in den Schatten stellt.


BLAAA. Wie belanglos der Kram ist. Ich habe genau zwei Songs von dem Livemittschnitt ausgehalten. Der erste Song klang nach einem Mix von alten Korn und noch älternen Thunderdome-Compilations – Matsche. Das zweite Lied hätte auch gut von einer der zahllosen, gesichtslosen, unkreativen New Metal-Combos von vor 5 Jahren stammen können – langweilig. Und den Style gab es auch schon vor Jahren zu sehen. Also was lernen wir? Bleiben wir lieber beim Alten.

Das bringt mich zu meinen letzten CD-Einkäufen. Die waren um einiges erfreulicher.

[tag]Tool[/tag] – [tag]10.000 Days[/tag]
Direkt die erste Platte ist auch die beste. 5 Jahre nach Lateralus folgte nun endlich – mit der typischen Geheimniskrämerei – der Nachfolger. Wenn man dieses neue Album nun vergleichen wollte, müsste man sagen, dass sich auf ihm das beste von Opiate bis Lateralus kreuzt und meiner Meinung nach die Essenz von Tool darstellt. Einzelne rockige Stücke wechseln sich mit sphärischen, über 10 Minuten langen Epen ab. Perfekt produziert und der gewohnten mystischen Aura. Für mich ein Meisterwerk. Hoffentlich schaffe ich es noch auf eines der Konzerte. Anspieltipps: Wings for Marie, 10.000 Days & Rosetta Stoned. 10/10 Punkte

[tag]David Gilmour[/tag] – [tag]On an Island[/tag]
Ein Soloalbum des anderen Egomanen bei Pink Floyd. Während Roger Waters auch in den Jahren nach der legendären Artrock-Band recht aktiv war und so manches (teilweise recht verrücketes) Einzelwerk veröffentlicht hat, gibt sich nun auch David Gilmour die Ehre, gute 15 Jahre nach dem letzten Bandalbum. Wenn auch ungleich ruhiger als sein Gegenpart. On an Island ist der perfekte Soundtrack für einen Inselurlaub: an den Strand legen, Album starten und einfach nur entspannen. Rein kompositorisch schliesst es an die letzten beiden Gilmour… ehh Floyd Alben an, diesmal aber mit viel mehr Seele. Für alle die mal gerne ausspannen. Anspieltipps: On an Island & Take a Breath. 8/10 Punkte

Ich habe mir noch zwei weitere CDs gegönnt, aber Schande über mich, ich bin noch nicht wirklich zum Reinhören gekommen. Der erste Eindruck zu [tag]Moonspell[/tag] – [tag]Memorial[/tag] und [tag]Pearl Jam[/tag] – Pearl Jam ist recht gut, wobei ich sagen muss, dass ich doch etwas enttäuscht vom neuesten Output der letzten verbliebenen Grunge-Band bin. Werd ich wohl noch etwas genauer abhören müssen.

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  1. […] Ich suchte mir dann meinen Platz und wartete geduldig auf den Beginn des Konzerts, während ich mich mit meinen Sitznachbarn unterhielt. Irgendwann war es dann soweit. “Speak to me” setzte ein und mit den ersten Tönen von “Breathe” gingen mir die kalten Schauer über den Rücken. Ein unglaublicher Sound kam da aus den Boxen, es war einfach magisch. “Breathe” ging dann direkt in “Time” über und während des mehr als genialen Solos blieb mir nicht zum letzten Mal während der Show der Mund offen stehen. Danach wurde es jedoch erstmal etwas ruhiger, denn Gilmour spielte sein Soloalbum “On an Island” komplett am Stück. Obwohl ich das Album mag und sehr gerne höre wollten die Songs bis auf 2-3 Ausnahmen nicht so recht zünden. Die Bestuhlung tat ihr Übriges, da man dem Ganzen nur regungslos zuschauen konnte. Auch die Helligkeit war nicht gerade zuträglich, ohne sichtbare Lightshow macht ein Konzert halt auch ein bisschen weniger Spaß. […]

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