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Anzeige gegen Günther Beckstein

6. März 2007

Laut einer Meldung der PC-Games hat ein Computerspieler aus Köln „Strafanzeige wegen Volksverhetzung, Beleidigung und übler Nachrede“ gegen den bayrischen Innenminister Günther Beckstein gestellt. Dabei geht es wohl vor allem um die unsäglichen Vergleiche von Computerspielern mit Kinderfickern und anderen kranken Gestalten.

Auszug:

Im Zusammenhang mit der „Killerspiele“-Diskussion hat ein 44-jähriger Kölner Strafanzeige gegen den Bayerischen Innenminister Dr. Günther Beckstein gestellt. Das bestätigte uns die Staatsanwaltschaft Köln auf Nachfrage. „Hiermit erstatte ich für mich und stellvertretend für eine große Anzahl von Betroffenen Strafanzeige wegen Beleidigung, übler Nachrede und Volksverhetzung […]. Herr Beckstein hatte mehrmals und in verschiedenen Medien die Gleichstellung von Computerspielen mit Kinderpornografie gefordert. Des Weiteren würden Spieler durch die Spiele zu Mördern ausgebildet und seien tödliche Zeitbomben. Damit hat er mich und etliche Millionen Menschen in diesem Land mit Kinderschändern und Psychopathen gleichgestellt!“, so der PC ACTION-Leser in seinem uns vorliegenden Brief an die Staatsanwaltschaft. Und weiter: „Effekt des Ganzen war, dass z.B. meine Mutter mich befragt hat, ob ich auch mordend durch die Nacht streife und hinter Kindern her sei. Und so appelliere ich an Ihr Pflichtgefühl und den Eid, den Sie mal geleistet haben: Helfen Sie den Betroffenen, denn das kann so nicht stehen bleiben.“

Das Ganze wurde wohl an die Staatsanwaltschaft München weitergeleitet. Ob daraus was wird? Wahrscheinlich nicht. Witzig ist es trotzdem.

(via readmore.de)

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