Der Name ist die pure Verarsche. Die ganze Titel gebende Szene in “Men Who Stare At Goats” dauert gerade 3 Minuten. So ein Beschiss. Aber! Sonst ist der Film genau so abstrus, wie es der Titel vermuten lässt. Wirklich nicht für jedermann, aber ich fand ihn von vorn bis hinten gut. Man muss wirklich auf Grotesken stehen, um mit einem Lächeln aus dem Kino zu gehen. Sonst endet man so wie das Mädel neben mir, dass sich bitter bei ihrem Freund beschwerte, in was für einen Schwachsinn er sie reingeschleppt hat.
Aber hey, ein Film kann von vornherein schon nur super sein, wenn er diesen Song wieder ausgräbt. Und der Dude ist auch drin, wenn auch in alt.
Es gibt Zeiten, da packt mich eine unbestimmte Sehnsucht. Ich kann nicht ergründen wonach, aber sie ist da. In solchen Zeiten sehe ich dann immer gerne das Video von Wir sind Helden zu “Wenn es passiert”. Da finde ich mich wieder.
Irgendwann muss ich hier auch mal wieder was anderes tun, als nur Videos zu verlinken. Mhm.
Ja ja, kein besonders einfallsreicher Titel, aber den hat er sich redlich verdient, nach dem Mist, den er mal wieder abgesondert hat. Wie kann man darauf kommen, der sexuellen Revolution der 68er eine Mitschuld an den Übergriffen von katholischen Pfaffen an ihren minderjährigen Schäffchen zu geben? Ich fass es nicht. Das ist ungefähr so, als gäbe man dem Sack Reis in China eine Mitschuld an den Verfehlungen der chinesischen KP. Es ist genau diese arrogante Ignoranz, die ein Klima für die Kinderficker bereitet. Ich würde ja vorschlagen, dass man den Mixa mit dem Folgenden in jeder seiner verbleibenden Lebensminuten auf voller Lautstärke quält, Guantanamo-Style. Aber auf mich hört ja niemand.
Merkwürdig ist noch eine milde Formulierung für mein derzeitiges Innenleben. Nach dem Sprung aus dem Bett bin ich topgelaunt, kurze Zeit später voller Aggression und gegen Nachmittag kommt dann der depressive Teil des Tages. Bah! Jetzt gerade ist wieder Faust -> Gesicht angesagt. Hier etwas zum abreagieren.
Es muss auch mal was anderes als Softiemucke sein. Jetzt. Genau in diesem Moment, an dem ich nicht übel Lust hätte, meinen Kopf durch eine Betonwand zu trümmern. Geht nämlich nicht, mir fehlt die Betonwand. Also muss das musikalische Äquivalent her. Megadeth.