Nada Surf, Berlin
Nada Surf live zu sehen und hören hat irgendwie etwas von einem Treffen mit Freunden, die man Jahre nicht gesehen hat. Man fühlt sich sofort wohl und hat eine gute Zeit. So auch Ende Februar im Huxley’s Neue Welt. Vorher dachte ich noch, bis auf das neue Album nicht so sehr viel von der Band zu kennen, aber nach und nach kamen mir immer mehr Songs bekannt vor, lange her alles. Irgendwie schön. So muss es sich wohl anfühlen, wenn Muttis und Vatis zu einem Konzert von, sagen wir, Joe Cocker gehen. Pathos inklusive. Da ist man dann für 2 Stunden wieder 16 mit Zukunftsträumen und Teenage Angst.
Nee, ehrlich, war sehr schön. War aber zwiegespalten, als von der Bühne der Schlachtruf ertönte, dass Rock&Roll und Vinyl die einzigen Dinge sein würden, die Zeit überdauern. Habe das letzte Album nur als digitalen Download. Machte mir sofort Gedanken, genug Geräte auf Vorrat zu horten, dass ich meine MP3-Sammlung noch in 20 Jahren hören kann. First World Angst.





