Kategoriearchive: Leipziger Leben

Leipziger Volkszeitung vs. Leipziger Blogger

Okay, das hört sich jetzt etwas martialisch an, denn ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Aber erstmal die Fakten. Die LVZ scheint sich mehr mit dem Thema Leipzig im Netz zu beschäftigen. In der Wochenendausgabe erschien ein Artikel über die Leipziger Bloggerszene (hier online verfügbar). Ein schönes Stück, gut geschrieben, nur leider wurde ohne Nachfrage der Klarname von Looza veröffentlicht und wanderte damit in die gedruckte Ausgabe.

Heute erschien auf LVZ-Online dann ein Artikel über einen Vorfall, der schon über zwei Wochen zurückliegt, nämlich den Brand des LVB-Bibers vor der Geschäftsstelle auf der Karli. Darin enthalten ein Screenshot meines Bildes wie auch mein Klarname, auch wieder ohne Frage nach der Erlaubnis.

Beide Vorfälle sind weniger schön, haben sich aber relativ schnell aufgelöst. Ich habe kurz in der Onlineredaktion der LVZ angerufen. Leider war die Redakteurin, die “meinen” Artikel geschrieben hatte, nicht mehr im Haus, also konnte ich mit ihr nicht direkt darüber sprechen. Also habe ich die Vertretung einfach nur gebeten, das Bild wie auch meinen Namen zu entfernen. Dies ist etwa eine halbe Stunde später auch geschehen. Selbes gilt für Loozas Fall, die gedruckte Ausgabe kann man natürlich nicht mehr ändern, aber aus der Onlineversion ist sein Name auch herausgenommen worden.

So weit, so gut. Aber vielleicht liesst ja jemand von der LVZ hier mit und ich kann mal kurz etwas erklären. Vorneweg, ich bin kein Fan der LVZ. Aber ich finde es gut, dass die Redaktion ihre Augen auch auf das Netz richtet, Blogs und Twitter verfolgt. Es fehlt jedoch anscheinend ein bisschen Verständnis für die Befindlichkeiten des Netzes. Das fängt damit an, dass es einen Grund gibt, warum viele Leute ein Pseudonym im Netz benutzen. Nicht jeder möchte sofort mit seinem richtigen Namen identifiziert werden. Und auch möchte nicht jeder seinen Namen ungefragt in der Zeitung stehen haben. In meinem Fall mag es etwas schizophren wirken, wenn ich um eine Nachfrage bitte, bevor mein Name genutzt wird, stand er doch bis vor kurzem in meinem Twitterprofil und auch hier immer noch im Impressum. Allerdings ist es mein gutes Recht zu entscheiden, wann ich wo auftauche. Und ehrlich, mit Nachfrage hätte ich nicht “Nein” gesagt.

Was die Nutzung von Bildern angeht, sollte der Fall eigentlich klar sein. Sicher, die Quelle wurde angegeben, trotzdem liegen die Rechte für die Verwendung bei mir. Selbst Guido von Heldenstadt hat mich kurz gefragt, ob er es nutzen darf. Wenn von mir Inhalte auf nicht-kommerziellen Seiten erscheinen, ich quasi so zitiert werde, ist mit das egal, da muss man nicht nachfragen. Aber die LVZ verdient mit ihrem Onlineauftritt auch Geld, also will ich gefragt werden. Nicht um Geld zu verlangen, einfach weil es sich so gehört. Auch hier hätte ich nicht “Nein” gesagt.

Moral von der Geschichte: kommuniziert mit den Leuten, dann ist das alles kein Problem. Zumindest nicht bei mir, aber ich denke bei den meisten anderen auch nicht. Aber hoffentlich macht ihr von der LVZ weiter in der Richtung, es bereichert euer Angebot definitiv.

Danke an GuidoCorleone für die Ratschläge.

Jetzt muss ich aber noch ein bisschen Frotzeln. Ich musste schon schmunzeln, dass es über zwei Wochen gedauert hat, bis der brennende Biber auf der LVZ-Seite gelandet ist. Zeitdruck kann also echt kein Grund gewesen sein, sich nicht bei mir zu melden.

Es ist ja so langweilig zwischen den Tagen

Wäre da nicht die Polizei von Leipzig, die sich der Tage wieder mit tollen Dingen zitieren lässt. Zum Beispiel:

Polizeipräsident Wawrzynski: Bei Silvesterkrawallen in Connewitz sei Unterscheidung zwischen friedlichen + nicht friedlichen Personen nicht möglich.

Da bin ich ja froh, dass ich nicht in Connewitz wohne und unter Umständen vor die Tür gehen möchte, um ein bisschen legalen Spass mit Feuerwerk zu haben.

Sperrgebiet

Gestern und heute musste ich voraussichtlich zum letzten Mal vor Weihnachten in die City zum Einkaufen. Und wie immer vor Weihnachten ist es die Hölle. Für mich ist die Innenstadt ab jetzt Sperrgebiet. Bis zu Anfang des neuen Jahres, dann kann sich vielleicht wieder vorsichtig dorthin wagen.

Noch mehr Polizei?!

Nichts gegen Sicherheit und Ordnung in der Stadt. Aber ich finde schon, dass die Polizeipräsenz überhand nimmt. Geht man Samstag Abend durch die Stadt, kann es passieren, dass man mehr Polizisten als normale Leute auf der Straße sieht. Und jetzt soll diese Präsenz auch noch erhöht werden. Man kann es auch übertreiben. Zumal ich nicht wissen möchte, wie viel der Spaß kosten wird. Wäre woanders bestimmt besser angelegt.

Na das ging aber schnell!

Ankündigung der Dates gestern, Start des Vorverkaufs heute 11 und nach 2 Stunden ausverkauft. Jetzt kosten Karten für die AC/DC Tour auf den üblichen Seiten ab 200€ aufwärts. Gute Grund keine zu kaufen. Zumal das mit dem Vorverkaufsstart echt überraschend kam. Zumindest auf eventim.de stand bis gestern da noch nix. Reseller gibt es aber trotzdem wieder in Hülle und Fülle.

Aber soviel Kohle für ein Konzert in der Messehalle? Das wären mir nur Pink Floyd wert, denn bei denen würde ich mich nicht während der Show mit Bier anheitern und müsste dem entsprechend 40Min. warten, sondern hätte vorher schon Stimulanzmittel zu mir genommen.

AC/DC kommen nach Leipzig

Das ist an sich eine super Nachricht. Die Ticketpreise werden bestimmt wieder zwischen 70 und 80€ liegen. Ist auch in Ordnung, wenn sie in Leipzig nicht in der Messehalle auftreten würden. Nach meinen Erfahrungen während des Police Konzertes bin ich mir nicht sicher, ob ich mir das noch mal antun möchte.

Die LVB stinkt

Wortwörtlich! Irgendwie riecht es in den letzten Tagen in fast jeder Straßenbahn, in die ich einsteige, als ob dort jemand gestorben wäre. Egal ob am Tag oder abends. Eklig!