Kategoriearchive: Press Start to Play

Killerspiele zum Weihnachtsfest

Nachdem ich mich über diesen Artikel köstlich amüsiert hatte, man achte auf den Aufruf am Ende der Seite, dachte ich mir, ich könnte doch mal einige Spielempfehlungen für den erwachsenen Spieler abgeben. Also hier einige Titel für die besinnlichen Tage.

  • Gears of War 2: sehr guter Nachfolger eines sehr guten Spieles. Noch mehr Action, noch größere Kämpfe, leider kann die Geschichte nicht wirklich mithalten. Trotzdem gut gemacht, in Deutschland aber nicht zu erhalten. Ist indiziert und wird hier auch nicht vertrieben. Daher am besten bei play.com bestellen.
  • Dead Space: ein Horrorshooter, der sich stark an Filmen wie Event Horizon und Alien orientiert. Nichts für zarte Gemüter, ich habe mich ein paar Mal derb erschrocken. Der Sound ist besonders gut, hier lohnt sich ein 5.1 System. Im Laden ab 18 zu haben, ungeschnitten, nicht indiziert.
  • Resistance 2: Sehr solider 3D Shooter mit ein paar sehr schönen Passagen. Mehr dazu habe ich hier geschrieben. In Deutschland ungeschnitten ab 18 in jedem Laden zu haben.
  • Fallout 3: Leider noch nicht selber gespielt, allerdings sind die Berichte, die ich bisher gelesen habe, mehr als positiv gestimmt. Rollenspiel, in einem Endzeitszenario angesiedelt. Es empfiehlt sich nur Importversion aus UK. Hier zu Lande sehr stark geschnitten. Bestellbar bei play.com.
  • Left4Dead: Auch noch nicht selber gespielt, sehr viel gutes gehört. Shooter, in dem man zu einem Team aus 4 Leuten gehört, die vor einer Zombieinvasion flüchten müssen. Angelehnt an klassische Zombie-Filme. Die internationale Version ist auf der Liste B gelandet, wird also wahrscheinlich irgendwann beschlagnahmt. Deutsche Version stark geschnitten. play.com liefert aber gern.

Im Westen nichts Neues

Was ist wohl von einem Kongress zu erwarten, der sich “Internationaler Kongress: Computerspiele und Gewalt” nennt, die Einführung wie folgt lautet:

Actionspiele sind unglaublich schnell und fixieren den Spieler auf Exzesse des virtuellen Tötens und Orgien der Gewalt, die einer sensiblen und humanen Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen entgegenwirken.

und Redner wie Rainer Fromm oder Abgesandte des Pfeifferschen KFN Hannover aufbietet?

Genau! Nichts.

Games Convention 2008

Hier drüben habe ich ein bissel was über meinen Ausflug auf die diesjährige Games Convention aufgeschrieben. In Englisch jedoch.

GTA, bitches!

Und jetzt verzeiht mir, wenn ich für die nächsten Tage alle guten Vorsätze schleifen lasse. Ich werd drüben bestimmt auch was dazu schreiben.

Zeit für Besuche

Ich bin dann mal über die Ostertage weg, bei meinen Eltern. Ausspannen und so. Wenn der Neffe mich lässt. Bis Ende nächster Woche wird es dann hier wieder ruhiger. Zum chillen hier noch zwei Gameplayvideos aus Audiosurf.

Audiosurf: AIR – All I Need
Audiosurf: The Gathering – Illuminating

Und überhaupt: Steam rockt!

Was habe ich mich aufgeregt, als ich mir Half-Life 2 gekauft habe und unbedingt Steam installieren musste. Ein Riesenaufwand damals, da mir keine Breitbandverbindung zur Verfügung stand. Musste mit Sack und Pack extra zum Andi pilgern, um HL2 freizuschalten. Seitdem ist ein bisschen Zeit ins Land gegangen. Heute finde ich Steam verdammt gut.

Im Grunde ist Steam eine Plattform zur digitalen Distribution von Spielen. Anstatt in den Laden zu Rennen kann man sich dort Spiele direkt kaufen und herunterladen. Am Anfang war es vor allem für Spiele von Valve gedacht, heute jedoch finden sich viele Spielehersteller. Darunter auch einige kleine unabhängige Entwickler, die dann Spiele wie Audiosurf dort anbieten. Der Kaufvorgang geht schnell und unkompliziert. Die Spiele bleiben immer mit dem Account verbunden. Sollte man also mal sein Windows neu installieren müssen, kann man die Spiele später wieder herunterladen. Diverse Musik- und Filmverkäufer im Netz könnten sich davon mal eine Scheibe abschneiden.

Ich muss da aber echt aufpassen. Steam verleitet zu Spontankäufen. Und da bin ich sehr anfällig.

Audiosurf

Ich bin kein Freund von Minispielchen. Ich bevorzuge “richtige” Videospiele, die mir eine Geschichte erzählen und mich stundenlang vor den Bildschirm fesseln. Aber es gibt auch immer eine Ausnahme zu der Regel. Diesmal ist es Audiosurf. Phil nannte es einen interaktiven Equalizer, was auch mehr oder weniger stimmt. Man spielt quasi Musik, indem ein bevorzugtes MP3 lädt. Die Levels werden anhand der Songstruktur errechnet. Es ist schwer zu erklären, deshalb hier ein kleines Video von dem Lied Katatonia – July. Endgeil. Das Spiel gibt es im übrigen auch über Steam.

Hier geht es zum Video