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Ein Ausflug ins Twenty-One

3. März 2007

Gestern Abend hiess es mal wieder: Party On! Peggy und ich machten uns auf ins Twenty-One, einem Club in der Gottschedstrasse. Die Location gibt es erst seit ein paar Wochen, so war es auch das erste Mal, dass wir da waren.

Im Grunde war es auch recht nett. Das Einlassalter ist 21, so dass das Durchschnittsalter auch höher war als in anderen Clubs Leipzigs. Dementsprechend hüpften auch keine halbwüchsigen Kotzmaschinen herum und gingen einem nicht auf den Sack. Was mich am meisten überrascht hat, waren die Angestellten dort. Immer freundlich, immer nett, immer lächelnd. Sehr angenehm!

Der Club selber ist in 3 Räume aufgeteilt. Zunächst der Eingang mit einer Lounge und einer Bar. Dahinter gibt es zwei weitere Räume. Der linke, kleinere von beiden lädt zur Gemütlichkeit ein. Am Eingang befinden sich mehrere Couches zum Sitzen, geht man e3 Stufen hinunter hat man rechts eine kleine Tanzfläche, dahinter eine Cocktailbar. In der Mitte befindet sich die DJ-Kanzel. Im hinteren Teil des Raumes sind wieder mehrere, weiße Couches aufgestellt und laden zum Chillen ein. In der linken Hälfte befindet sich eine große Bar, um die herum gepolsterte Sitzbänke zum abhängen auffordern. Insgesamt eine angenehme Club-Atmosphäre.

Der größere Raum hat schon mehr von Disco. Viele freie Flächen, Bars an den Rändern des Raums, aber auch hier im hinteren Teil wieder einige Sitzmöglichkeiten. Alles sehr bequem und angenehm.

Während das Interieur und Ambiente wirklich toll sind und den Club modern erscheinen lassen, kann man das von der Musik nicht behaupten. Zumindest gestern war es weniger toll. In dem kleinen Raum lief die meiste Zeit Mist aus den 80ern. Es soll ja wirklich Leute geben, die sowas mögen, ich tu es aber nicht. Das zerstört einfach die ganze Stimmung. Auf der einen Seite ein moderner Club, auf der anderen Seite Musik von Vorvorgestern. Der DJ selber war auch mehr als Mau. Für mich hat jeder DJ schon verloren, wenn er auch einmal nur den Mund aufmacht, meistens kommt eh nur gequält-unlustige Kacke dabei heraus. Und wenn dann tatsächlich mal ein guter Song läuft, gestern war das mit Abstand Mias „Tanz der Moleküle“, dann unterbricht er ihn mit den Worten: „Uwe, bring mir mal nen Kaffee“. Dorf-DJ deluxe. Es mag ja sein, dass der Club eher für ältere Besucher gedacht ist, für mich war das zumindest gestern nix. Besonders ulkig wurde es, als die zwei Gogo-Girls sich auf die Podeste stellten und zu nem Rock’N’Roll Megamix versuchten zu tanzen.

Der größere Raum wurde erst später geöffnet. Dort lief dann deutlich modernere, dem Club angemessenere Musik. Es wurde immer wieder zwischen Black Music und Elektro-House gewechselt. Leider war es dort die meiste Zeit recht leer, es füllte sich erst so gegen 2 Uhr, wo wir dann doch so langsam die Nase voll hatten.

Fazit: Im Grunde toller Club, tolles Ambiente, sehr guter Service, aber wenn dort nen Dorf-DJ spielt macht das alles kaputt. Hoffentlich ist es nicht immer so, denn ich würd schon ganz gerne nochmal hin.

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2 Discussion to this post

  1. carsten sagt:

    tja, ist halt ein schauhaus-ableger…

    ich versteh auch nicht, wie man einen haufen kohle in die einrichtung stecken kann, um dann am fast wichtigsten zu sparen… naja, die „betriebskosten“ sind halt ein wichtiger posten^^

  2. Marcel sagt:

    genau das verstehe ich auch nicht. denn vom dj mal abgesehen hat das twenty one eigentlich nix mit dem schauhaus gemein :X

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