Ein Troll namens Pfeiffer
Ja, er wurde wieder gefüttert, der Christian Pfeiffer. Irgendwie habe ich das Gefühl, seine Aussagen werden immer deftiger. Zwischen den Zeilen wirft er Grand Theft Auto 4 sogar vor, antisemitische Zwischentöne zu haben. Dazu kommen die üblichen Zutaten eines Pfeiffer-Interviews: krasse Verallgemeinerungen, Verschwörungstheorien, nicht überprüfbare Zahlen, zitierte Statistiken, deren Gehalt wegen fehlender Quellenangabe nicht gegengeprüft werden kann. Der übliche Giftcocktail halt.
Das schönste an den vier Seiten ist eigentlich, dass er an dem Kölner Pamphlet kritisiert, dass die Eltern zu wenig in die Pflicht genommen wurde, Pfeiffer in seinem eigenen Sermon keinen Platz dafür findet. Aber andererseits, wie kann man nur an die Eltern herantreten, wenn ihr Dritt- und Viertklässler Spiele für Erwachsene spielen? Kennt man ja, in der Wirtschaft will im Moment auch keiner die Verantwortung übernehmen, nicht Frau Schäffler?