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El Riemo Grande empfiehlt II

8. September 2006

El Riemo Grande empfiehlt“ ist eine kleine Minirubrik, in der ich Dinge, ob nun Musikalben oder Filme oder oder, die mir über den Weg laufen und gefallen, kurz vorstelle.

Film: Miami Vice
Inzwischen sollte jeder gemerkt haben: der Film hat mit der Serie bis auf das Setting und die Namen der Protagonisten eigentlich gar nichts gemein. Und das ist auch gut so. Denn ich konnte mit dem 80er-Jahre Yuppie-chique noch nie etwas anfangen. Mit Michael Manns früheren Filmen Heat und Collateral aber schon. Miami Vice reiht sich dort perfekt ein. Denn der Film ist mehr als nur ein Thriller. Miami Vice ist ein Porträt einer Situation, eines Gefühls, einer Stadt. Fast schon beiläufig spielt sich mittendrin ein Undercoverdrama ab. Die Hauptrolle spielen auch nicht Colin Farell oder Jamie Foxx sondern der Kameramann, beziehungsweise die Bilder die er einfängt. Wie auch schon bei Collateral hat man das Gefühl, Teil der Szenerie zu sein. Diesen Film muss man gesehen haben. (IMDB Link)

Film: Lucky Number Slevin
Ich weiß gar nicht, ob der Film jemals hier gelaufen ist. Ich habe zwar vor Ewigkeiten mal eine Vorschau dafür im Kino gesehen, aber danach nie wieder was davon gehört. Was schade ist. Jedenfalls gibt es den Streifen in den USA bereits auf DVD. Die Vorschau liess auf eine Verwechslungskomödie schliessen. Und das ist der Film auch, zumindest zu Beginn. Josh Hartnett spielt Slevin, einen jungen Kerl auf Besuch in New York, der von zwei konkurrierenden Mafia-Bossen mit jemandem verwechselt wird, der bei ihnen beiden Wettschulden hat. Um diese abzutragen soll Slevin empfindliche Schläge dem jeweils gegnerischen Mafia-Boss zufügen. Klingt verwirrend? Ist es auch, macht aber Spaß. Umso interessanter ist aber der Twist in der Story. Denn von jetzt auf gleich geht die Komödie in ein Gangster-Drama über und die Pointe kommt wie ein Hammer auf den Kopf: absolut überraschend. Diesen Film sollte man gesehen haben. (IMDB Link)

Album: Audioslave – Revelations
Ich habe Rage against the Machine nie gemocht. Die Musik war zwar gut, aber dieser geschriene Sprechgesang und die Überdosis an politschen Messages gingen mir einfach auf den Sack. Kaum verbindet man die Musik mit einem guten Sänger, schon hört das Ganze richtig genial an. Audioslave bilden für mich den perfekten Großstadtsoundtrack. Mal absolut energiegeladen und dynamisch, mal bedächtig, das Gefühl der Einsamkeit in Mitten eines großen Molochs vermittelnd. Kein Wunder, dass auch vom neuen Album wieder 2-3 Stücke in einem Michael Mann Film (diesmal Miami Vice) benutzt wurden. Anspieltipps: Sound of a Gun, Shape of Things to Come. Für mich der absolute Höhepunkt: Wide Awake.

El Riemo Grande empfiehlt I

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