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Flying Solo

12. Januar 2010

Es ist hat schon eine gewisse Ironie, dass ausgerechnet am Anfang des Jahres, zu einer Zeit, in der man normalerweise erwartungsfroh auf die kommenden Monate blickt (der Frühling ist ja nicht mehr weit), ein kräftiger Schlag in die Magengrube die Tristesse ausbrechen lässt. Das Wir ist gestrichen, dass Ich ist wieder bestimmend. Es ist ein seltsames Gefühl.

Vor dem letzten Sommer noch zufrieden mit dem Dasein als „einsamer Wolf“, heute nicht willens, den Schritt dahin zurückzugehen. Die letzten 6 Monate haben viel geändert, Sie hat viel geändert. Eine intensive, entrückte Zeit. Im Grunde tief empfundene Dankbarkeit, für all das Schöne, dass geschah.

Doch noch kann ich diese Zeit nicht wertschätzen. Die Phasen des Trübsals bestimmen den Tag. Nachts, im Bett liegend, liegt Ihr Geruch in der Luft. Die Bettwäsche. Ich sollte sie mal waschen. Selbst dazu bringt Sie mich.

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2 Discussion to this post

  1. Darek sagt:

    Spackoo, vermutlich einer der besten Artikel die ich je von Dir gelesen habe.
    Und das von jemandem der nach Außen immer relativ gleichgültig und kalt wirkt.
    Aber ich weiß ja dass in dem „Minus“ (wie man ihn ganz am Anfang nannte) ein großes und „Plus“ warmes Herz schlägt.
    Wir sind immer für Dich da.

    Respekt mein Dicker

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