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Hausnachricht

14. Februar 2012

Traurig. Ich wohne seit fast 6 Jahren in diesem Haus in der Südvorstadt Leipzigs. Nie gab es solche Aktionen. Anscheinend gibt es jetzt auch hier Mieter, die ihre Ruhe über alles stellen und darüber das normale Miteinander vergessen. Mal sehen was passiert, wenn das Wetter wieder besser wird und das FlowerPower und seine Besucher wieder etwas mehr Stimmung in die Straßen hier bringen…

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8 Discussion to this post

  1. Horatiorama sagt:

    Das hast du schön geschrieben. Einige Menschen scheinen kein Maß zu kennen und verhalten sich unmöglich, sobald sie auch nur den winzigsten Rechtfertigungsgrund wittern. Die Polizei auf die Nachbarn zu hetzen, anstatt einfach einmal an der Türe zu klingeln oder anzurufen ist noch milde. [Habe ich einmal erzählt, wie mich ein älterer Herr mit einem Stockschirm geschlagen hat, weil ich mit dem Fahrrad (ohne zu behindern, in Schrittgeschwindigkeit, ca. 20 m–ist aber egal) auf dem Gehweg unterwegs war?] … Könnten sie sich dabei von außen sehen, würden sie wahrscheinlich „ins Arbeitslager, das Gesocks“ (oder so) rufen. Du siehst, so Leute regen mich furchtbar auf. Sie sind sogar noch schlimmer als Menschen, die in Aushängen schreien, sich nicht entscheiden können, ob sie siezen oder duzen sollen und überflüssige Leerzeichen setzen… ;-)

  2. Marcel sagt:

    die mangelhafte interpunktion nicht zu vergessen ;) (die nachricht ist nicht von mir, nicht dass hier mißverständnisse aufkommen (:)

  3. Horatiorama sagt:

    Das hatte ich auch nicht angenommen (schon allein wg. der Großschreibung).

  4. Guido sagt:

    Ruhe ist doch relativ.
    „Mal wieder etwas lauter“ klingt danach, als ob der Verfasser in Kauf nimmt, öfter ziemlich laut zu werden, und erst auf das Lärmempfinden seiner Nachbarn Rücksicht nehmen möchte, temporär (!), wenn die sich mal aufraffen, bei ihm zu klingeln.
    Polizei rufen ist natürlich doof. Aber z.B. eine alleinstehende Dame sollte sich schon gut überlegen, wie sie nachts halb vier auf stundenlang ordentlichen Bass und Gebrüll aus der Wand ergebnisorientiert reagiert. Von einer Hausgemeinschaft im klassischen Sinn kann bei der hohen Mieterfluktuation in den zugewohnten Studentenvierteln kaum die Rede sein. Wo gestern noch der freundliche Britpopper öffnete, kann heute schon … Du verstehst.
    Jeder Fall sollte für sich betrachtet werden.

  5. Guido sagt:

    kann heute schon der irre Norman Bates öffnen – wollte ich sinngemäss schreiben. ;)

  6. Marcel sagt:

    nee, er sagt einfach, dass es mal passieren kann, und es einem auch nicht so auffällt im ersten moment. so versteh ich es, und so kann ich es auch nachvollziehen. ich bin an dem abend um 2 nachts nach haus gekommen. hab nichts gehört. auch nicht, als wir das haus um halb 12 verliessen. hier im haus gibt es auch keine so hohe fluktuation.

    klar, kann natuerlich auch immer sein, dass ich aufmache. also da könnt ich schon verstehen, dass man lieber die polizei ruft. ;)

    aber es gibt bestimmt bessere wege, solche sachen aus dem weg zu räumen, als gleich die letzte eskalationsstufe zu wählen.

  7. Manchmal ist es schon traurig, manchmal aber auch unausweichlich.
    Schwer in dem Fall zu urteilen.

    Aber eins ist sicher, lieber die Polizei schicken als wenn Du, womöglich noch in Feinripp und schlecht gelaunt, die Tür öffnest ;-)

  8. Guido sagt:

    Beim Nachbarn klingeln und um Mäßigung bitten, hat bei mir bisher auch stets funktioniert. Danach war immer Ruhe. Zumindest für den Tag.

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