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Mut zur Wahrheit

19. März 2007

Jetzt lachen sie wieder alle über den Michael Glos, nur weil er auf der Cebit gesagt hat:

„Ich habe Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen.“

Nun ist er aber Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, weshalb sich irgendwie jeder auf seine Aussage stürzt. Ich aber möchte ihn nicht bashen. Im Gegenteil. Ich will mich für seine Ehrlichkeit bedanken. Er gibt wenigstens zu, von der Materie keinen blassen Schimmer zu haben. Das erspart uns ähnlich kapitale Böcke von ihm, wie sie der Bundesinnenminister Schäuble und sein bayrischer Amtskollege Beckstein gerne bei ihren verbalen Durchfällen über Onlinedurchsuchungen, Cyberpolizisten und dergleichen schiessen. Außerdem ist der Glos Bayer und schon etwas älter, ich hätte es ihm eh nicht abgenommen, hätte er sich als Internetspezialist ausgegeben. Aber er muss ja auch keiner sein, dafür gibts ja ministeriale Mitarbeiter.

Überhaupt ist mir ein Politiker, der zugibt, über etwas nicht soviel zu wissen lieber, als die Besserwisser, die ja zu jedem Thema bestens Bescheid wissen und am Ende regelmässig offenbaren, dass sie von vornherein besser die Klappe gehalten hätten.

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  1. […] Bemerkung von Gloß, er habe seine Leute, die das Internet bedienen könnten, wird in verschiedenen Blogs diskutiert. Tatsächlich ist es ein Massenphänomen, dass Leute in Führungspositionen das Internet […]

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