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Rainbow Six: Vegas

18. Januar 2008

Die letzten drei Spiele, die ich gespielt haben, waren auf ihre Art sehr oldschool. Darunter Rainbow Six: Vegas. Schon 2006 erschienen und mit viel Lorbeer bedacht, habe ich mir das Spiel erst zum Jahreswechsel geholt. Da ich schon Ghost Recon: Advanced Warfighter 1 hatte, wollte ich nicht nochmal den vollen Preis für ein Spiel bezahlen, dass ich im Grunde schon kenne. Und in der Tat, rein vom Gameplay sind sich beide Spiele sehr ähnlich. Man hat halt sein Antiterrorteam und zieht mit diesem gegen die Schurken in der Welt zu Felde. Damit das nicht in 08/15 Ballerei endet, wird das Ganze noch mit einem Schuss Taktik gewürzt. Fertig ist der Taktikshooter.

Taktik ist aber eigentlich schon ein zu mächtiges Wort. Denn im Grunde spielt sich das Spiel eher wie ein normaler Egoshooter, nur das Waffenverhalten tendiert etwas mehr in Richtung Realität. Und es macht Spass. Obwohl R6: Vegas schon über ein Jahr auf dem Buckel hat, sieht es dank Unreal 3 Engine immer noch verdammt gut aus. Das Gameplay geht flüssig von der Hand. Die Einsätze sind herausfordernd. Nur die Geschichte ist halt etwas einfältig. Was mich wieder auf Old School zurückbringt. Denn irgendwie erinnert mich R6: Vegas so ein Bisschen an diese 80er Jahre Delta Force etc. Ballerfilme. Die Gesprächsfetzen in dem Spiel hätten einem Chuck Norris gut gestanden. Und lächerliche Szenen gibt es auch, mit einem Spielverhalten, dass auch in die 80er gehört. Das vorletzte Level kann man zum Beispiel nur schaffen, wenn man sich die ganze Zeit in einem ganz kleinen Bereich des Hauptraumes aufhält, den man nicht kennt und wovon man nichts weiss. Erst das Internetstudium hat mir weiterhelfen können.

Davon abgesehen ist Rainbow Six: Vegas aber ein durch aus gutes Spiel und die 30 Euro, die ich bei Saturn bezahlt habe, definitiv wert. Das Gameplay ist altbacken, aber so gut wie fehlerfrei. Und da ich mit oldschool Ballereien kein Problem habe genau das Richtige für mich.

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Discussion about this post

  1. […] Vor einigen Tagen habe ich ja schon von den drei Oldschool Spielen gesprochen, die ich zuletzt durch gedaddelt habe. Call of Duty 4 war das zweite davon. Denn im Grunde ist sehr altbacken. Seit dem ersten Teil ist das Spiel im Grunde gleich geblieben. Man schlüpft in die Haut eines Soldaten und durch lebt den Teil eines Krieges aus seiner Sicht. Dabei unterscheidet sich Call of Duty von reinen “On Rails”-Spielen wie Rebel Assault nur, dass man sich noch halbwegs frei bewegen kann. Alles was passiert ist gescriptet und folgt einem exakt festgelegten Schema. […]

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