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Rennrad-Tour durch die Eifel: Jetzt aber!

11. April 2007

Es hat doch noch geklappt mit der Schelle an der Sattelstütze. Mit etwas Geduld, Spucke und dem richtigen Werkzeug ist der Sattel nun bombenfest. Nochmal verstellen geht zwar nicht, aber muss ja auch nicht, solang es hält. Also sind mein Vater und ich heute dann doch noch auf eine Runde gefahren: ca. 45km und 700 Höhenmeter.

CIMG0901.JPGWie gestern sind wir zuerst zum Decke Tönnes geradelt. Fiel mir diesmal ein Stücken leichter, ich wusste ja, was mich erwartet. Dort haben wir kurz pausiert und sind dann tiefer in die Eifel vorgestossen. Zunächst einmal kam eine lange Abfahrt mit kleineren kurzen Stichen. Danach wurde es unangenehm, denn direkt nach der Abfahrt ging es in einen etwas längeren gemeinen Anstieg. Mit gerade kaltgewordenen Beinen war das kein Spass. CIMG0911.JPGGing so 700m steil bergauf. Ich warso auf Anschlag, ich weiss gar nicht mehr, in welchem Kaff wir da ankamen. Egal, es ging wieder kurz bergab, danach direkt der nächste Ansteig, in Richtung Lind.

Hier wurde es das erste Mal richtig hart. Der Anstieg war knapp 3km lang, mit steilen Rampen dazwischen. Also das niedrigste Ritzel angelegt (27er), langsamer Rhytmus und ab dafür. Erstaunlicherweise habe ich es geschafft. Mein Dad meinte zwischendurch, ihm würde schon kalt werden, weil wir so langsam fuhren. Das saß. CIMG0927.JPG

Danach ging es weiter auf eine über 4km lange Abfahrt nach Ahrbrück. Das war ein Spaß, viele enge Kurven, manchmal leider ohne Übersicht, ein Auto kam mir auf der falschen Fahrbahn entgegen, nicht so angenehm. In Ahrbrück machten wir an einem Biker-Cafe erstmal Pause, es gab Käsekuchen und Cola. Von dort ging es zum Sahrbachtal, geradewegs zur stärksten Schwierigkeit des Tages, über 3km Serpentinen stark bergauf. Und ich hab es geschafft, unter Einsatz aller Reserven.

CIMG0933.JPGDanach war ich aber gut fertig und ich habe die restlichen 10km nur noch ruhig angehen lassen. Es ging wieder vorbei am Decke Tönnes. Davor hatten wir auch einen schönen Blick auf das Radioteleskop Effelsberg. Ne halbe Stunde später waren wir dann zu Hause und ich platt wie sau. Egal, es war ne schöne Tour. Am Freitag und Samstag sind dann die nächsten geplant. Morgen werd ich mich dann wohl oder übel mit einem kräftigen Muskelkater abquälen müssen.

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