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Seeluft und Grüne Lunge

6. September 2008

Der gestrige Tag hat mich schon ziemlich geschafft. Ich war sehr müde und die Beine haben mehr als sonst geschmerzt. Also war dann abends Ruhe angesagt, selbst den Laptop habe ich in Ruhe gelassen. Ja, auch das kommt mal vor. Bei 38° durch den Central Park laufen ist halt kein Zuckerschlecken.


Aber ich will mich nicht beschweren, denn das alles hier sieht man doch nicht so häufig. Zunächst haben wir gestern die Chance genutzt, einmal umsonst durch den Hafen von New York zu fahren. Eigentlich war die Staten Island Ferry früher ein reines Transportmittel für die Pendler nach New York rein. Da sie aber kostenlos ist, und auch kostenlos bleiben wird, wird sie auch gerne von Touristen wie uns genutzt, um die tolle Aussicht auf die Stadt vom Wasser aus zu geniessen. Ausserdem kommt man auch relativ nah an der Freiheitsstatue vorbei.

Schön, dass zwar die Sonne wie schon die Tage zuvor geknallt hat, der Wind auf dem Wasser doch etwas stärker war und man es ohne Probleme auf den Aussichtsplattformen aushalten konnte.

Einmal auf Staten Island angekommen wollten wir eigentlich direkt wieder zurück. Es ist jedoch nicht möglich, auf dem Bott zu bleiben, und so muss man einmal aussteigen, zum Eingang am Terminal gehen und von dort wieder die Fähre besteigen.

Zurück auf Manhattan stiegen wir dann in die Bahn zum Central Park, um die Tour, die im Lonely Planet beschrieben war, abzuschreiten. Der Park ist wirklich wunderbar. Sobald man ein paar Meter in ihn hineingegangen ist, verschwimmt der Krach der Stadt zu einem leichten Hintergrundrauschen und nur noch die Wolkenkratzer an den Rändern erinnern daran, dass man sich eigentlich in einer Weltmetropole befindet. Große Grasflächen wechseln sich hier mit naturbelassenen Waldstücken ab, hier und da Seen und kleine Tümpel. Der Zoo war jedoch eine kleine Enttäuschung, die Seelöwen waren aber ziemlich cool.

Alles, was wir gesehen haben ist schwierig zu beschreiben. Es war einfach sehr abwechslungsreich. Wir haben auch alte Bekannte wieder getroffen. Die Hardcore-Murder-Squirrels.

Insgesamt war es wirklich sehr schön dort. Aber die Füsse haben schon weh getan, und wirklich trocken waren die T-Shirts auch nicht mehr. Als wir aus dem Park raus gingen war es noch recht früh. Also suchte ich uns aus dem schlauen Buch noch einen Laden, in dem man shoppen gehen könnte. Das Loehmanns ist quasi ein großer Grabbeltisch für Designerklamotten. Wie zu erwarten waren 3/4 des Ladens reines Frauengebiet, nur der Keller blieb dann für uns. In Ermangelung kurzer Hosen habe ich mir zwei Hemden gegönnt. Auch nicht schlecht. Der restliche Abend bestand dann aus chinesischem Essen und Glotze.

Heute dann wollten wir etwas ruhiger angehen. Also sind wir in die Stadt zum angeblich größten Kaufhaus der Welt gefahren: Macy’s. Ob es wirklich das Größte ist, keine Ahnung, aber es war schon riesig. Vor allem für den besser gefüllten Geldbeutel gab es alles was das Herz begehrt. Und für die Leute mit anderen Größen als ich. Alles was mir gefallen hatte gab es entweder nur in XXXL (kein Scherz) oder S, eine M gab es nie. Anscheinend muss man entweder etwas dicker sein oder unter Anorexie leiden, um Klamotten zu finden. So ging ich nur mit 4 Calvin Klein Boxern raus. Schade, aber was will man machen.

Der Abend heute ist im Grunde auch schon geplant. Jetzt gleich erstmal wieder chinesisch essen, dann halb 8 Kino (Tropic Thunder) und danach in eine Bar, Phil mal ins Nachtleben mitschleppen.

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4 Discussion to this post

  1. Lillan sagt:

    >>Phil mal ins Nachtleben mitschleppen.<<

    Au weia……..;-)

    Mensch, Marcel, jetzt weiß die ganze Welt, was du „drunter“ trägst!!!!!

  2. Marcel sagt:

    ja eben nicht nur lederstrings, wie sonst immer angenommen wird :D

  3. Lillan sagt:

    jano trägt ganz gerne meine unterwäsche!

    **gröööhl*und *duck*

  4. Marcel sagt:

    ch halte mich dajetzt raus :)

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