Das war 2011

Es ist jetzt fünf vor 12, also Zeit, das alte Jahr zu verabschieden. Es war ein gutes Jahr für mich. Ich habe so viel Gutes erlebt, so viele tolle Leute näher kennengelernt, dass es die paar Arschlochmomente zigfach wieder aufwiegt.Inzwischen bin ich 30 Jahre alt, und fühl mich noch immer wie 25. Was gut ist, denke ich. Besser ist natürlich, dass ich auch so aussehe. Und besonders erwachsen verhalte ich mich immer noch nicht. Ich arbeite daran, dass das auch im nächsten Jahr so bleibt.

Normalerweise schreibe ich hier jetzt groß auf, was mich an Musik, Videospielen etc. besonders geflasht hat. Heute belasse ich es bei meinem Song des Jahres und verweise auf auf Last.fm, wo man meine meist gehörten Alben findet. Hier das Konzert des Jahres. Habt einen guten Rutsch und einen guten Start in das neue Jahr. Cheers!

 

From Hell

Über Weihnachten hatte ich mit meinem Vater eine Diskussion über den gesellschaftlichen Zustand Deutschlands und seiner Politik. Dabei stellte er fest, dass Deutschland doch eigentlich ein recht liberales Land sei. Tja, stimmte ich zu, auf dem Papier schon, aber ich wohne in Sachsen*. Woraufhin er einen zustimmenden, aber nicht jugendfreien Spruch abließ.

Zwischen den Jahren habe ich dann mal beim Onlineableger der Leipziger Volkszeitung, unserem lokalen Freistaatspresseorgan, vorbeigeschaut. Und wie immer habe ich mich bei den Kommentaren gegruselt. Die sind manchmal absurd komisch, mal völlig spinnert, ganz oft aber sehr sehr bitter. Bei Stichwörtern wie Connewitz, “Alternativ”, “Links” oder Radfahrer wird regelmäßig ein pawlowscher Reflex ausgelöst, der zu teils extremen Hetztiraden führt. Liberales Deutschland? Nicht in diesen Köpfen.

Und weil mir etwas langweilig war, startete ich für diese Kommentare ein eigenes Tumblelog. Ich präsentiere: From Hell – lvz kommentare. prosa aus der geistigen umnachtung. Darin sammele ich die aus meiner Sicht schlimmsten Exemplare und lasse sie für sich stehen und sprechen. Viel Vergnügen.

*Zum Einstieg in das Thema zwei aktuelle Videos vom 28c3:

 

Traffic

Der Ausblick aus dem Fenster des Hotelzimmers, dass ich unter der Woche in Darmstadt bewohnt habe. Gut, dass wieder zu Haus bin.